Behandlungsanweisungen

Arzneimittelliste, Stroke-Algorithmus, Tele-Notarzt, ISOBAR, NEXUS, ...

Trauma-Management

Trauma-Management

NEXUS

Die NEXUS-Kriterien umfassen 5 Punkte, die bei der Entscheidungsfindung helfen, ob nach einem HWS-Trauma ein bildgebendes Verfahren indiziert ist oder nicht.

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Weitere Informationen zu den NEXUS-Kriterien
Quelle: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-54159-3_63

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Kürzel Datum Info
raphaela.duenser 07/2026 Ursprungsversion

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Trauma-Management

Potenzielle Blutverluste bei Frakturen


Potenzielle Blutverluste bei Frakturen.png

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Quelle: SanTool.at | Rettungsdienst Guidelines | Informationen

Alle Rechte vorbehalten
© Johannes Krammer (2021) Rettungsdienst Guidelines 6

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raphaela.duenser 07/2026 Ursprungsversion

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Trauma-Management

Wirbelsäulenimmobilisation (Indikation nach PHTLS)


Indikation zur Wirbelsäulenimmobilisation nach PHTLS.png

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Quelle: SanTool.at | Rettungsdienst Guidelines | Informationen
Quelle: NAEMT (2021) PHTLS Prehospital Trauma Life Support, neunte Edition, Kurshandbuch, Jones & Bartlett; S. 153

Alle Rechte vorbehalten
© Johannes Krammer (2021) Rettungsdienst Guidelines 6

 

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Tele-Notarzt

Tele-Notarzt

Hilfekarte Telenotarzt

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Tele-Notarzt

Telenotarzt Einsatzablauf

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Tele-Notarzt

Telenotarzt technische Unterlagen

TNA technische Unterlagen.JPG

Tele-Notarzt

Telenotarzteinsatz - Ablauf



 

 

 

Alle Informationen rund um den Telenotarzt findest du im dazugehörigen E-Learning: https://kurse.roteskreuz.at/course/view.php?id=6608

FAQ / Problembehebung

Telefonnummer Telenotarzt: +4359144850099
"Der Telenotarzt sieht den Einsatz nicht" - der häufigste Fehler:

Ein Einsatz in Corpuls.Mission ist wie ein Gruppenchat: du musst alle, die mitreden sollen, hinzufügen (mindestens: Telenotarzt und Corpuls; optional auch weitere am Einsatz beteiligte Sanitäter:innen)

Passwort zurücksetzen

·        RKNÖ: Login erfolgt über das RK-System (Daten wie Mitarbeiterportal)

·        Weitere Organisationen: Passwörter für Zugänge sind über die eigene Organisation anzufordern

App mit Server neu verbinden
  1. Auf „+“ Neuen Server Hinzufügen drücken
  2.  tnanoe-conference.eu.corpuls.cloud als Server URL in der App eingeben.

Smartphone/iPad

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Mitarbeiter:innen anderer Organisationen geben Benutzer:innenname & Passwort ein!

Corpuls mit Server verbinden

Die Verbindung sollte automatisch hergestellt werden - dieser Schritt ist nur notwendig, wenn der automatische Verbindungsaufbau fehlschlägt.

  1. Hauptmenü (großes Drehrad) drücken
  2. Telemetrie auswählen
  3. Verbinden auswählen
  4. TNA NOE noe:b5p7@tnanoe-c3.eu.corpuls.cloud auswählen

(Falls erforderlich kann die Verbindung mit dem Server mit derselben Reihenfolge getrennt werden)

Corpuls baut keine Verbindung auf
Keine oder schlechte Datenverbindung
webMessage am Corpuls erneut öffnen
Einsatz verlassen
Einsatz beenden / archivieren

Immer nur durch TNA, nicht durch Fahrzeugbesatzung!

Feedback nach dem Einsatz

Nach dem Einsatz ist folgende Umfrage durch den/die einsatzleitende:n Sanitäter:in auszufüllen: https://umfrage.n.roteskreuz.at/index.php/56889?lang=de-informal

Schicht-Ende

Bei Dienstende immer manuell die Schicht beenden und abmelden!

Zusätzliche Informationen

Telenotarzt NÖ TNANOE

Anleitung Smartphone Telenotarztsystem

Anleitung Corpuls Telenotarztsystem

Rechtliche Aspekte bei der Nutzung von Telemedizin

Sanitäter:innen und Notärztinnen/Notärzte können sich im Einsatz von Telenotärztinnen/Telenotärzten beraten lassen. Die Beratung durch Telenotärztinnen/Telenotärzte entheben das vor Ort tätige Rettungsdienstpersonal nicht von ihrer Verantwortung. Vor der Einleitung einer Behandlung besteht für das Rettungsdienstpersonal die Pflicht zur eigenverantwortlichen Prüfung bzw. Umsetzung im Rahmen der eigenen Kompetenzen. Diese Prüfung beinhaltet auch eine fachliche Plausibilitätsprüfung.

Telenotärztinnen/Telenotärzte tragen dabei die Verantwortung für die Richtigkeit ihrer Beratung. Das Rettungsdienstpersonal darf sich auf die Richtigkeit der Beratung verlassen und trägt die Verantwortung für die Patientenversorgung.

Eine ärztliche Anordnung von Maßnahmen durch Telenotärztinnen/Telenotärzte (wie im GuKG) ist im SanG nicht vorgesehen.

Die Anweisung von Maßnahmen ist nur möglich, sofern die Maßnahmen vom Kompetenzbereich des Sanitäters/der Sanitäterin umfasst ist und der/die Arzt/Ärztin anwesend ist. (§49 Abs. 3 ÄrzteG, §11 Abs. 2 SanG)

Im Sinne der Sorgfaltspflicht müssen die Ratschläge von Telenotärztinnen/Telenotärzten von Sanitäter:innen für die Entscheidung für die bestmögliche Versorgung in Betracht gezogen werden. Die Sanitäter:innen tragen dabei die Verantwortung für die an Telenotärztinnen/Telenotärzte weitergegebenen Informationen und für die Durchführung der Maßnahmen. Telenotärztinnen/Telenotärzte tagen die Verantwortung für ihre Beratung. Die endgültige Entscheidung über die Durchführung oder die Nicht-Durchführung von Maßnahmen tragen dabei die Sanitäter:innen.

Arzneimittelliste
Rechtlich bindend sind für Notfallsanitäter:innen die Arzneimittellisten (also die Auflistung der freigegebenen Medikamente). Im Sinne der Sorgfaltspflicht muss der/die Notfallsanitäter:in die bestmögliche Versorgung des Patienten/der Patientin mit Medikamenten anstreben. Die Entscheidung über die Applikation von Medikamenten trifft der/die Notfallsanitäter:in auf Grundlage der von der Organisation zur Verfügung gestellten Behandlungsleitlinien oder der Beratung durch Telenotärztinnen/Telenotärzte. Dadurch kann es sinnvoll sein, dass der/die Notfallsanitäter:in nach Rücksprache mit Telenotärztinnen/Telenotärzten von einer Behandlungsleitlinie abweicht.

Diese rechtlichen Rahmenbedingungen gelten übrigens auch für andere telemedizinische Konsultationen wie der Vergiftungsinformationszentrale oder der telefonischen Kontaktaufnahme mit einem Zielkrankenhaus.

STROKE - akutes neurologisches Defizit

SEITE IN BEARBEITUNG

Erläuterungen

Die modifizierte Rankin-Skala, kurz mRS, ist eine Stufeneinteilung zur Beurteilung des Outcomes von Schlaganfällen.

Wert Bedeutung
0 Es bestehen keine Symptome.
1 Es bestehen keine relevanten Beeinträchtigungen. Der Patient ist in der Lage, seinen Alltag selbstständig zu gestalten.
2 Es bestehen leichte Beeinträchtigungen. Der Patient hat Einschränkungen im Alltag, ist aber nicht auf Hilfe angewiesen.
3 Es bestehen mittelgradige Beeinträchtigungen. Der Patient ist auf Hilfe im Alltag angewiesen. Gehen ist ohne fremde Hilfe (ggf. mit Hilfsmitteln) möglich.
4 Es besteht eine höhergradige Beeinträchtigung. Der Patient ist nicht mehr in der Lage, seinen Körper zu pflegen oder selbstständig zu laufen.
5 Es besteht eine schwere Behinderung. Der Patient ist bettlägerig, inkontinent und auf ständige Pflege angewiesen.
6 Tod infolge des Schlaganfalls

Quellenangaben

Version

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raphaela.duenser 07/2026 Ursprungsversion

Keine Gewährleistung für ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version.



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