Corpuls3
- Arterielle Druckmessung (IBD) | Corpuls3
- Feedback-System | Corpuls 3
- EKG Elektrodenpositionen
- Kapnometrie | Corpuls3
- Kardioübermittlung | Corpuls3
- Kardioversion | Corpuls3
- Pacer - Schrittmacher | Corpuls3
Arterielle Druckmessung (IBD) | Corpuls3
Version
| Kürzel | Datum | Info |
|---|---|---|
| raphaela.duenser | 07/2026 | Ursprungsversion |
Keine Gewährleistung für ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version.
Feedback-System | Corpuls 3
Indikationen
- Atem-Kreislauf-Stillstand
Therapieziel
- Qualitativ hochwertige Thoraxkompressionen
Kontraindikationen
- keine
Benötigtes Material
- Corpuls 3
- Corpuls 3 Feedback-System
Durchführung
corpuls³
| Nr. | Maßnahme/Handlung |
|---|---|
| 1 |
Start Herzdruckmassage |
| 2 | Defibrillations-Elektroden aufkleben |
| 3 | Analyse starten und durchführen |
| 4 |
Aufkleber positionieren
|
| 5 |
Sensor auflegen
|
| 6 |
auf Feedback reagieren
|
Quellenangaben
European Resuscitation Council Guidelines 2025 Paediatric Life Support
Corpuls 3 Gebrauchsanweisung
Bilder: ÖRKV
Version
| Kürzel | Datum | Info |
|---|---|---|
| RK NÖ | 06/2024 | Ursprungsversion |
| raphaela.duenser | 07/2026 | Übernahme Ursprungsversion |
Keine Gewährleistung für ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version.
EKG Elektrodenpositionen
Extremitäten-Elektrodenpositionen (4-Kanal)
| Extremitäten-Ableitungen | |
| rot | rechter Arm |
| gelb | linker Arm |
| grün | linkes Bein/linke Hüfte |
| schwarz |
rechtes Bein/rechte Hüfte (Erdung, beliebige Platzierung, es gibt viele Geräte, die keine Erdung benötigen) |
Brustwand-Elektrodenpositionen (12-Kanal)
| Brustwandableitungen | |
| V1 | 4. Interkostalraum (ICR) (unter der 4. Rippe) rechts neben dem Brustbein |
| V2 | 4. Interkostalraum links neben dem Brustbein |
| V3 | zwischen V2 und V4 auf der 5. Rippe (wird nach V4 geklebt) |
| V4 | 5. ICR in der linken Medioklavikularlinie |
| V5 | auf der Höhe von V4 auf der vorderen Axillarlinie |
| V6 | auf der Höhe von V4 auf der mittleren Axillarlinie |
Erweiterte Ableitungen
Beurteilung des EKG (7 Schritte-Methode nach ERC)
| geordnete Kammeraktivität? | Ist eine geordnete Kammeraktivität mit mechanischer Antwort vorhanden? (=Schlägt das Herz und pumpt Blut?) |
| QRS-Frequenz? | Ist die Frequenz zu langsam, ungefähr normal oder zu schnell? |
| QRS-Komplex schmal oder breit? | Sind die Kammerkomplexe schmal oder auf über 120ms verbreitert? |
| QRS regelmäßig? | Sind die QRS-Intervalle regelmäßig oder besteht eine Arrhythmie? |
| Vorhofaktivität? | Gibt es eine geordnete Vorhofaktivität (=sind P-Wellen zu sehen)? |
| Zusammenhang Vorhof-Kammer |
Ist die PQ-Zeit konstant und unter 200 ms? Verlängerte PQ-Zeit, aber nach jeder P-Welle ein QRS-Komplex: AV-Block I° Es folgt nicht auf jede P-Welle ein QRS-Komplex (einige QRS-Komplexe fallen aus): AV-Block II° Es gibt keinen Zusammehang zwischen P-Wellen und QRS-Komplexen: AV-Block III° |
| Hinweise auf Myokardischämie? | Gibt es Veränderungen der ST-Strecke? Liegt ein STEMI vor? |
Bilder: ÖRKV BC, Nerdfallmedizin, CC BY-NC 4.0
Version
| Kürzel | Datum | Info |
|---|---|---|
| raphaela.duenser | 07/2026 | Ursprungsversion |
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Kapnometrie | Corpuls3
Das CO2-Monitoring ermöglicht die Erfassung des endexspiratorischen, endtidalen CO2-Gehaltes (EtCO2) und liefert bei intubierten sowie nichtintubierten Patienten Aufschluss über Ventilation, Hämodynamik und Metabolismus.
Die semiquantitative Messmethode funktioniert mit Infrarot-Technologie und basiert auf der Annahme, dass sich in dem inspiratorischen Atemgas des Patienten kein CO2 befindet.
Durch eine spezielle Beschichtung in dem kondensationsabweisenden Einwegadapter benötigt das verwendete Messsystem capONE des Herstellers NIHON KOHDEN keine Aufwärmphase und ist somit nach bereits maximal 5 Sekunden messbereit.
Das nach dem Hauptstromverfahren arbeitende Kapnometer misst in Echtzeit die CO2-Konzentration in der Atemluft des Patienten. Die CO2-Konzentration, gemessen in mmHg oder kPa, kann als Kapnogramm in einem Kurvenfeld oder als Vitalparameter auf dem Monitor dargestellt werden.
Der corpuls3 ermöglicht die Anwendung der Kapnometrie an intubierten und nichtintubierten Patienten. Als weiterer Parameter wird die Atemfrequenz (AF) des Patienten gemessen.
Version
| Kürzel | Datum | Info |
|---|---|---|
| raphaela.duenser | 07/2026 | Ursprungsversion |
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Kardioübermittlung | Corpuls3
Durchführung
- Patient:in wurde ein 12-Kanal-EKG aufgeklebt
- Softkey [R-EKG] drücken
- Softkey [Start] drücken
- EKG wird vermessen
- Softkey [Senden] drücken
- Auswahl „KARDIOLOGIE“
- Softkey [OK] drücken
- EKG wird gesendet
Hinweis: Ist das Gerät mit dem TELE-Notarzt verbunden, muss diese Verbindung zuerst abgebrochen werden!
Zusatz-Information: Zum erneuten Schreiben eines Ruhe-EKG Softkey [Forts.] drücken
Version
| Kürzel | Datum | Info |
|---|---|---|
| raphaela.duenser | 07/2026 | Ursprungsversion |
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Kardioversion | Corpuls3
Als Kardioversion bezeichnet man die iatrogene Konversion von Herzrhythmusstörungen in einen Sinusrhythmus.
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|
Grundeinstellung: Kardioversion: SYNC |
Erklärung: Modi - Kardioversion/Defibrillation
Auto Sync
- Gerät versucht automatische Synchronisation auf den QRS-Komplex
- bei erkannten QRS-Komplexen synchronisierte Schockabgabe (Kardioversion)
- wird innerhalb von ca. 1 Sekunde kein synchronisierbarer QRS erkannt bzw. kein synchroner Schock ausgelöst » automatische asynchrone Schockabgabe (Defibrillation)
- Vorteil: Kombination aus Kardioversion und Defibrillation in einem Modus
SYNC
- Schockabgabe synchronisiert auf den R-Zacken
- Voraussetzung: erkennbare QRS-Komplexe
- keine QRS-Erkennung » kein Schock möglich
- Einsatz: geplante elektrische Kardioversion
ASYNC
- Schockabgabe ohne Synchronisation
- klassische Defibrillation » keine Kardioversion möglich
- Einsatz: VF/pulslose VT
Version
| Kürzel | Datum | Info |
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| raphaela.duenser | 07/2026 | Ursprungsversion |
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Pacer - Schrittmacher | Corpuls3
Schrittmacher startet immer im DEMAND-Modus
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Hinweis: Frequenz: von 30/min bis 150/min (in 5er Schritten) | Intensität: ab 10 mA bis 150mA (in 5er Schritten)
Erklärung: Modi - Pacer-Schrittmacher
Demand-Modus
- Patient:in hat Eigenrhythmus
- Pacer ergänzt die fehlenden Eigenimpulse
- Anwendung bei totalem AV-Block
FIX - Modus
- fixe Frequenz (Impuls) ohne Rücksicht auf die eigenen Herzaktionen
- Frequenz wird dabei auf (Bsp.) 70/min eingestellt
- Energie (Amplitude in mA) so weit anheben, bis ein Spike einen breiten Kammerkomplex hervorruft
Overdrive
- bei ventrikulären Tachykardie » Stimulationsfrequenz 3-fach über der eingestellten Pulsfrequenz » Unterbrechung der reentry-Erregung
- bei wachen Patient:innen an die (ausreichende) Sedierung denken
Version
| Kürzel | Datum | Info |
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| raphaela.duenser | 07/2026 | Ursprungsversion |
Keine Gewährleistung für ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version.