Corpuls3

Arterielle Druckmessung (IBD) | Corpuls3

Material vorbereiten

  • Corpuls IBP Transducer Xtrans Contactboard
  • Corpuls IBP-Y-Adapter
  • Druckbeutel für Infusion

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Corpuls vorbereiten

  • Stecker am Corpuls „P1 P2“ einstecken

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Zugang

  • Infusion vom KH in unseren Druckbeutel tauschen und ca. 250 mmHg aufpumpen
  • Stecker des Zugangs in die Halterung einstecken
  • Dreiwegehahn (off) in Patientenrichtung drehen

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Corpuls IBD kalibrieren

  • Menü [IBD] öffnen
  • Kalibrieren P1 bzw. P2 auswählen und auf Kalibrierung warten
  • (bei Erfolg erscheint „Kalibrierung erfolgreich“ - ansonsten Kalibrierung wiederholen)
  • Dreiwegehahn wieder öffnen

 

 

Der Transducer soll auf Herzhöhe des/der Patient:in liegen.

Dieser kann mit Omnifilm angeklebt werden.

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raphaela.duenser 07/2026 Ursprungsversion

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Feedback-System | Corpuls 3

Indikationen

Therapieziel

Kontraindikationen

Benötigtes Material

Durchführung

corpuls³
Nr. Maßnahme/Handlung
1

Start Herzdruckmassage 

2 Defibrillations-Elektroden aufkleben
3 Analyse starten und durchführen
4

Aufkleber positionieren

 

Feedback_04.JPG

5

Sensor auflegen

Feedback_05.JPG

 

 

6

auf Feedback reagieren

Feedback_06.JPG

 

Quellenangaben

European Resuscitation Council Guidelines 2025 Paediatric Life Support
Corpuls 3 Gebrauchsanweisung
Bilder: ÖRKV

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RK NÖ 06/2024 Ursprungsversion
raphaela.duenser 07/2026 Übernahme Ursprungsversion

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EKG Elektrodenpositionen

Extremitäten-Elektrodenpositionen (4-Kanal)

4Kanal-EKG.jpg

Extremitäten-Ableitungen  
rot rechter Arm
gelb linker Arm
grün linkes Bein/linke Hüfte
schwarz

rechtes Bein/rechte Hüfte

(Erdung, beliebige Platzierung, es gibt viele Geräte, die keine Erdung benötigen)

Brustwand-Elektrodenpositionen (12-Kanal)

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Brustwandableitungen  
V1 4. Interkostalraum (ICR) (unter der 4. Rippe) rechts neben dem Brustbein
V2 4. Interkostalraum links neben dem Brustbein
V3 zwischen V2 und V4 auf der 5. Rippe (wird nach V4 geklebt)
V4 5. ICR in der linken Medioklavikularlinie
V5 auf der Höhe von V4 auf der vorderen Axillarlinie
V6 auf der Höhe von V4 auf der mittleren Axillarlinie

Erweiterte Ableitungen

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Beurteilung des EKG (7 Schritte-Methode nach ERC)

geordnete Kammeraktivität? Ist eine geordnete Kammeraktivität mit mechanischer Antwort vorhanden? (=Schlägt das Herz und pumpt Blut?)
QRS-Frequenz? Ist die Frequenz zu langsam, ungefähr normal oder zu schnell?
QRS-Komplex schmal oder breit? Sind die Kammerkomplexe schmal oder auf über 120ms verbreitert?
QRS regelmäßig? Sind die QRS-Intervalle regelmäßig oder besteht eine Arrhythmie?
Vorhofaktivität? Gibt es eine geordnete Vorhofaktivität (=sind P-Wellen zu sehen)?
Zusammenhang Vorhof-Kammer

Ist die PQ-Zeit konstant und unter 200 ms?

Verlängerte PQ-Zeit, aber nach jeder P-Welle ein QRS-Komplex: AV-Block I°

Es folgt nicht auf jede P-Welle ein QRS-Komplex (einige QRS-Komplexe fallen aus): AV-Block II°

Es gibt keinen Zusammehang zwischen P-Wellen und QRS-Komplexen: AV-Block III°

Hinweise auf Myokardischämie? Gibt es Veränderungen der ST-Strecke? Liegt ein STEMI vor?

Bilder: ÖRKV BC, Nerdfallmedizin, CC BY-NC 4.0

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Kapnometrie | Corpuls3

Das CO2-Monitoring ermöglicht die Erfassung des endexspiratorischen, endtidalen CO2-Gehaltes (EtCO2) und liefert bei intubierten sowie nichtintubierten Patienten Aufschluss über Ventilation, Hämodynamik und Metabolismus.

Die semiquantitative Messmethode funktioniert mit Infrarot-Technologie und basiert auf der Annahme, dass sich in dem inspiratorischen Atemgas des Patienten kein CO2 befindet.

Durch eine spezielle Beschichtung in dem kondensationsabweisenden Einwegadapter benötigt das verwendete Messsystem capONE des Herstellers NIHON KOHDEN keine Aufwärmphase und ist somit nach bereits maximal 5 Sekunden messbereit.

Das nach dem Hauptstromverfahren arbeitende Kapnometer misst in Echtzeit die CO2-Konzentration in der Atemluft des Patienten. Die CO2-Konzentration, gemessen in mmHg oder kPa, kann als Kapnogramm in einem Kurvenfeld oder als Vitalparameter auf dem Monitor dargestellt werden.
Der corpuls3 ermöglicht die Anwendung der Kapnometrie an intubierten und nichtintubierten Patienten. Als weiterer Parameter wird die Atemfrequenz (AF) des Patienten gemessen.

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Kardioübermittlung | Corpuls3

Durchführung

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Hinweis: Ist das Gerät mit dem TELE-Notarzt verbunden, muss diese Verbindung zuerst abgebrochen werden!

Zusatz-Information: Zum erneuten Schreiben eines Ruhe-EKG Softkey [Forts.] drücken

 

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Kardioversion | Corpuls3

Als Kardioversion bezeichnet man die iatrogene Konversion von Herzrhythmusstörungen in einen Sinusrhythmus.

  • Patient:in auf die Intervention vorbereiten
  • Anbringen der Defi-Pads „anterior-posterior“ oder Standard „sternal-apikal“

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  1. AED-Modus ggfls. Manuell drücken
  2. Energie auswählen
  3. Laden (Ladevorgang ca. 5 Sekunden)
  4. Schock-Taste gedrückt halten

 

Grundeinstellung: Kardioversion: SYNC

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Erklärung: Modi - Kardioversion/Defibrillation

Auto Sync

SYNC

ASYNC

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Pacer - Schrittmacher | Corpuls3

  • Patient:in auf die Intervention vorbereiten
    (12-Kanal-EKG wurde bereits angebracht)
  • Anbringen der Defi-Pads „anterior-posterior“
  • PACER-Taste drücken

 

Schrittmacher startet immer im DEMAND-Modus

  • Softkey [MODUS] drücken > Betriebsmodus wählen

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  • Softkey [FIX] drücken, um in den Modus FIX zu wechseln
  • Softkey [Freq.] drücken » mit Dreh-/Drückrad einstellen
  • Softkey [Intens.] drücken » mit Dreh-/Drückrad einstellen
    (Intensität beginnt automatisch, sobald > 0 mA eingestellt ist)

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Hinweis:  Frequenz: von 30/min bis 150/min (in 5er Schritten) | Intensität: ab 10 mA bis 150mA (in 5er Schritten)

Erklärung: Modi - Pacer-Schrittmacher

Demand-Modus

FIX - Modus

Overdrive

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