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Narkose - Medikamente

Eine Narkose setzt sich aus den drei Komponenten Analgesie, Hypnose und – je nach Erfordernis – Muskelrelaxation zusammen.

Die Auswahl der hierfür eingesetzten Medikamente (Analgetikum, Hypnotikum und Muskelrelaxans) erfolgt jeweils durch den verantwortlichen Notarzt bzw. die verantwortliche Notärztin auf Basis der individuellen Patientensituation und der eigenen klinischen Erfahrung.

Eine vorherige Abstimmung zu gewünschten oder zu vermeidenden Medikamenten hat daher immer unmittelbar mit der durchführenden Ärztin bzw. dem durchführenden Arzt zu erfolgen, idealerweise im Rahmen des Team-Time-out.

Narkose-Medikamente auf den Notarzteinsatzfahrzeugen (ÖRKV)
Opiodanalgetikum

FentaNYL (1 - 5 µg/kg) 500 µg pro Ampulle 2 Ampullen zu 10 ml
Hypnotikum + Analgetikum = Hypnoanalgetikum


EsKETAmin (1 - 2mg/kg) KetanestS 50mg 4 Ampullen zu 2ml
Hypnotika


Midazolam (0,1 - 0,2mg/kg) Midazolam 5mg/ml 4 Ampullen zu 1ml
Etomidat (0,2 - 0,3mg/kg) Etomidat 20mg 2 Ampullen zu 10ml
Propofol (0,5 - 2mg/kg) Propofol 1% 200mg 2 Ampullen zu 20ml
Relaxans

ROCuronium (1,2 mg/kg) Rocuronium 10mg/ml 3 Ampullen zu 5ml

Welche Möglichkeiten gibt es für Narkose-Einleitungen?

(Patient zwischen 70 - 100kg)

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Ein gemeinsamer Nenner/Kochrezept wäre:

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WICHTIG: Denkt an die Vasopressoren!

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Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Push-Dose
  • Supra-Blitz mit L-Adrenalin/Suprarenin
  • Spura-Blitz mit Noradrenalin


Nerd-Wissen zur Dosisanpassung bei (sehr) instabilen Patienten

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Version

Kürzel Datum Info
raphaela.duenser 07/2026 Ursprungsversion

Keine Gewährleistung für ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version.